Telematikinfrastruktur (TI)

TI-Anbindung für Heilmittelpraxen — mit GKV-Förderung.

Der Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) wird für alle Heilmittelerbringer zum 01.10.2027 Pflicht. Mit Praxura integrieren Sie die Schnittstelle nahtlos in Ihre Praxissoftware — nach aktuellem Stand weitgehend durch die TI-Förderpauschale gedeckt (Stand 2026, ohne Gewähr).

Die TI-Kalkulation: Mögliche Kostenübernahme

Die Kosten für die Telematikinfrastruktur können nach aktuellem Stand weitgehend durch die TI-Förderpauschale gedeckt sein (Stand 2026, ohne Gewähr). Hier sehen Sie das Rechenbeispiel.

Beispielrechnung Netto
ca. 0 €*
Die monatliche GKV-Förderpauschale kann die regulären Anschaffungs- und Betriebskosten weitgehend decken.
TI-Anschluss & Karten
221,61 €/Monat
Berechnungsgrundlage: eHealth-Kartenterminal ca. 593,81 € einmalig, Praxisausweis (SMC-B) & Heilberufsausweis (eHBA) ca. 1.045 € für 5 Jahre, TI-Gateway ab 194,30 €/Monat. Umgelegt auf 5 Jahre.
GKV-Förderpauschale
ca. 221,74 €/Monat
Monatliche TI-Pauschale für Physiotherapiepraxen (mit 1 eHBA, Stand 2026).

* Rechenbeispiel, Stand 2026, ohne Gewähr. Tatsächliche Kosten und Förderhöhe hängen von Ihrer Praxis und der jeweils gültigen Fördervereinbarung ab. Beträge abhängig von Praxisform & Anzahl der eHBA (Ergo- / Logo- / Podotherapie-Pauschale: ca. 213,52 €/Monat) · Bereitstellung über einen zertifizierten TI-Dienstleister.

Was ist die Telematikinfrastruktur (TI) für Heilmittel?

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist das digitale Datennetz des deutschen Gesundheitswesens. Sie verbindet Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken und schrittweise auch alle Heilmittelerbringer sicher miteinander. Ziel ist es, medizinische Daten, die für die Behandlung von Patienten notwendig sind, schnell und geschützt auszutauschen.

Für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen war der Beitritt zur TI bisher freiwillig. Das ändert sich: Der Gesetzgeber hat eine klare Anschlusspflicht zum 01.10.2027 definiert. Zudem wird ab dem 01.01.2027 die elektronische Heilmittelverordnung (eVO) stufenweise eingeführt, die ausschließlich digital über die TI abgerufen und verarbeitet werden kann. Praxura bereitet Sie frühzeitig auf diesen Systemwechsel vor.

Welche Komponenten werden für die TI-Anbindung benötigt?

Die Anbindung an das TI-Netz erfordert eine Kombination aus spezieller Hardware, Sicherheitskarten und Softwarelizenzen:

Wie funktioniert die Förderung der TI-Kosten?

Heilmittelerbringer müssen die Kosten für die Telematikinfrastruktur nicht zwingend allein tragen. Gemäß den Bundesrahmenverträgen erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Anschaffungs- und Betriebskosten über monatliche Pauschalen.

Im Jahr 2026 beläuft sich die TI-Förderpauschale für Physiotherapeuten auf ca. 221,74 € pro Monat. Für Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen liegt die Pauschale bei insgesamt ca. 213,52 € pro Monat.

Die Erstattung wird bei den zuständigen Stellen beantragt, sobald die Praxis die TI-Anbindung nachweisen kann. Die monatliche Pauschale kann nach aktuellem Stand weitgehend durch die TI-Förderpauschale gedeckt sein (Stand 2026, ohne Gewähr), sodass für Standardpraxen die Hard- und Betriebskosten im Rechenbeispiel weitgehend ausgeglichen werden können.

Das optionale TI-Zusatzmodul von Praxura

Praxura macht Ihnen den Übergang in die digitale Zukunft so einfach wie möglich. Die TI-Anbindung ist als optionales Zusatzmodul konzipiert, das sich nahtlos in Ihre bestehende Praxisverwaltung einfügt.

Wir arbeiten dabei eng mit einem zertifizierten TI-Dienstleister zusammen, der die Bereitstellung des VPN-Gateways und den Versand der zertifizierten Hardware übernimmt. Praxura verbindet sich über gesicherte Schnittstellen mit dem Terminal in Ihrer Praxis. Sobald Sie eine elektronische Gesundheitskarte einstecken, werden die Patientendaten direkt in das System eingelesen und mit dem Rezept abgeglichen — ganz ohne Tippfehler und ohne manuellen Aufwand.

TI-Hintergrundwissen

Häufig gestellte Fragen.

Ab wann ist TI für Heilmittelerbringer Pflicht?
Die gesetzliche Pflicht zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) greift für alle zugelassenen Heilmittelerbringer (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie) am 01.10.2027. Wer sich bis dahin nicht anschließt, muss mit Honorarabzügen bei der GKV-Abrechnung rechnen.
Was kostet die TI-Anbindung?
Für den Betrieb fallen Kosten für das eHealth-Kartenterminal, die SMC-B-Praxiskarte, den Therapeuten-Heilberufsausweis (eHBA) sowie monatliche Gebühren für das TI-Gateway an. Umgelegt auf einen Zeitraum von 5 Jahren liegen die Kosten bei ca. 221 € pro Monat.
Wird die TI durch die GKV gefördert?
Die Kosten können nach aktuellem Stand weitgehend durch die TI-Förderpauschale gedeckt sein (Stand 2026, ohne Gewähr). Stand 2026 erhalten Physiotherapeuten eine Pauschale von ca. 221,74 €/Monat, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen erhalten ca. 213,52 €/Monat.
Was brauche ich (eHBA, SMC-B)?
Sie benötigen für Ihre Betriebsstätte einen Praxisausweis (SMC-B Card) und für die Therapeuten einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA Card). Beide Chipkarten müssen über offizielle Vertrauensdiensteanbieter (VDA) beantragt werden. Zudem sind ein eHealth-Kartenterminal sowie der Anschluss an ein TI-Gateway erforderlich.
Bietet Praxura eine TI-Anbindung?
Ja. Praxura bietet die TI-Schnittstelle als optionales Zusatzmodul an. Die technische Anbindung und Abwicklung der VPN-Verbindung erfolgt über einen zertifizierten TI-Partner. Dadurch bleibt die Software cloudbasiert und Sie müssen keinen eigenen physischen Konnektor-Server in Ihrer Praxis installieren.

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